Ausbildung im Notariat


Inspektoren und Inspektorinnen im Notardienst in Bayern unterstützen als leitende Mitarbeiter/innen oder Bürovorsteher/innen Notare und Notarinnen bei der Vor- und Nachbereitung notarieller Tätigkeiten. Inspektoren und Inspektorinnen im Notardienst in Bayern sind häufig Angestellte der Notarkasse, einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Darüber hinaus können sie im Notariat beschäftigt sein.

Hier bekleiden sie eine Position, die dem gehobenen Dienst bei Beamten bzw. Beamtinnen entspricht, und sind einem Notar bzw. einer Notarin zugewiesen. Sie können aber auch im Notariat beschäftigt sein, wo sie anspruchsvolle Sachbearbeitertätigkeiten in der Funktion als leitende/r Mitarbeiter/in bzw. Bürovorsteher/in übernehmen. Sie unterstützen den Notar bzw. die Notarin bei der Abwicklung notarieller Angelegenheiten, z.B. aus den Bereichen Ehe-, Familien- und Erbrecht, Grundbuchrecht oder Handels- und Gesellschaftsrecht. Hierbei übernehmen sie beispielsweise die ergänzende Vorbesprechung von Beurkundungen mit Mandanten sowie die Vor- und Nachbereitung notarieller Urkunden. Außerdem wirken die Inspektoren und Inspektorinnen bei der Aus- und Weiterbildung von Notarfachangestellten mit.


Nachdem die 2- oder 3-jährige Ausbildung zum/r Notarfachangestellten bestanden wurde, folgt ein Auswahlverfahren der Notarkasse mit schriftlichen Prüfungen und einem Auswahlgespräch.

Weitere Infos zur Ausbildung: Notarkasse Bayern
                                                 Homepage der Notarangestellten